2 Bratheringe mit Bratkartoffeln (2,22)

Brathering (sprich: Bräsering mit super soften Tie Äitsch), der, … eine regional zwar unterschiedlich, dennoch äußerst beliebte Zubereitung eines inzwischen nicht mehr so weit verbreiteten Speisefisches.

Obwohl in aller Munde, ist die Herkunft des Bratherings weitgehend unbekannt. Der Name ist zurückzuführen auf Lord Adam Brathering, (* 1689, † 1771). Nach der Überlieferung ist die Entstehung einem dämlichen Zufall zu verdanken. Angeblich verteidigte sich die Köchin seiner Lordschaft, eine gewisse Sally Smith gegen die Annäherungsversuche des Butlers Philip mit dem nächst erreichbaren Wurfgeschoß, einem Hering. Mag es nun an der Ernsthaftigkeit der Verteidigung oder an der Zielgenauigkeit gelegen haben, jedenfalls traf der Hering nicht das beabsichtigte Ziel, sondern landete – zunächst unbeachtet – auf der heißen Platte des Herdes.
Da sich der Butler so nicht aufhalten ließ, verging eine gewisse Zeit, bis Sally Gelegenheit hatte, das Zeugnis ihrer vergeblichen Abwehrversuche zu beseitigen. Da sie dabei durch Lord Adam gestört wurde, warf sie den heißen Hering in das nächste Gefäß, ein Essigglas.

Wahrscheinlich war es reiner Zufall, dass Sally ein paar Tage später einem Bettler, den Sie möglichst schnell wieder los werden wollte, den alten Hering vorsetzte. Womit jedoch niemand rechnen konnte: Der Bettler war von der Mahlzeit so angetan, dass er landauf landab den Fisch rühmte, den er bei Lord Brathering vorgesetzt bekommen hatte. Wem soll man es verdenken, dass es nicht lange dauerte, bis die Zubereitung aus der Küche seiner Lordschaft als „Brathering“ bekannt wurde.

Reiner Zufall ist es indes, dass die Deutschen diesen Namen ohne nachzudenken übernommen haben (eine Fehlleistung des Gehirns, die öfter zu beobachten ist) und der Meinung waren, der Name hätte etwas mit „braten“ und „Hering“ zu tun.

Quelle: Kamelopedia, die freie Kamel-Enzyklopädie

Egal, ob sie die obige Geschichte glauben oder nicht: Probieren Sie unsere Bratheringe, die wir mit unseren leckeren Bratkartoffeln servieren.